Welpen-Spaziergang

Welpen-Spaziergang – auf diese 4 Dinge solltest du achten

Wie sieht ein typischer Spaziergang mit deinem Welpen aus? Dreht ihr eine schnelle Runde um den Block oder unternehmt ihr bereits stundenlange Ausflüge in den Wald? Wir verraten dir, was du beim Spaziergang mit deinem Welpen beachten solltest und geben dir 4 Tipps, mit denen die Gassirunde für deinen jungen Hund zum spannenden Abenteuer wird!

Welpen-Spaziergang: So wird die Gassirunde zum echten Highlight

Du bist der Mittelpunkt und Entertainer im Leben deines Welpen und die täglichen Spazierrunden mit dir ist vermutlich das Highlight seines Tages. Daher solltest du auch dafür sorgen, dass der Spaziergang mit deinem kleinen pelzigen Kumpel nicht zur leidigen Routine, sondern zum spannenden Abenteuer wird – gerade jetzt, wo er besonders jung, neugierig und verspielt ist.

Darüber hinaus darfst du nicht vergessen, dass dein Welpe bei seinen täglichen Spaziergängen unglaublich viel lernt. Nicht nur, was seine direkte Umwelt anbelangt, sondern auch, was das Erlernen von Kommandos oder das Schulen seiner Fähigkeiten und Geschicklichkeiten beim Spielen angeht.   

Wie lange sollte ein Welpen-Spaziergang maximal dauern?

Es gibt eine ganz einfache Faustregel für die Dauer eines Welpen-Spaziergangs: Das Lebensalter in Wochen bestimmt die Minuten, die du mit deinem Welpen am Stück spazieren gehen darfst. Wenn dein Welpe also zum Beispiel 11 Wochen alt ist, wäre ein 11-minütiger Spaziergang ideal. Ab und zu kann die Gassirunde auch einmal länger werden, aber bitte nie länger als doppelt so lang – das ist noch ein wenig zu anstrengend für deinen kleinen Hund.

Wie viele Spaziergänge braucht ein Welpe?

Ein junger Hund muss öfter rausgehen als ein erwachsener Vierbeiner. In den ersten Tagen reicht es aus, mit deinem Welpen nur ein paar Schritte vor die Tür zu gehen und einen geeigneten Platz zu finden, an dem er seinen Bedürfnissen nachkommen kann. Beachte: Ein Welpe kann seine Blase pro Lebensmonat eine Stunde kontrollieren. Wenn er 2 Monate alt ist, sollte er demnach alle 2 Stunden kurz an die frische Luft, nach 3 Monaten alle 3 Stunden, usw.

Du solltest zudem täglich etwa 4-5 längere Spaziergänge einplanen. Hier entleert dein Welpe nicht nur seine Blase, sondern erkundet auch seine Umgebung und lernt, wie man anderen Hunden entspannt begegnet. Mehr über Hundebegegnungen erfährst du in unserem Artikel: „Ruhe bewahren: 5 Regeln für stressfreie Hundebegegnungen". Vergiss nicht, dass du anfangs auch nachts mit dem jungen Hund raus musst.

4 nützliche Tipps für den Spaziergang mit deinem jungen Hund

Keine Sorge, du musst sicher nicht jeden einzelnen Spaziergang besonders abwechslungsreich gestalten, aber wenn du deinem Hund etwas mehr bieten willst als die übliche Route um den Block, kannst du die folgenden Highlights in die Gassirunde einbauen:

1. Schnüffelspiele einbauen (H3)

Die Gerüche, die dein haariger Freund auf euren gemeinsamen Touren überall erschnüffeln kann, sind für ihn schier umwerfend. Mach dir diese Neugierde zu Nutze und baue ein paar Schnüffelspiele in euren Spaziergang ein. Beispielsweise, indem du Fährten aus Leckerchen legst oder einen Gegenstand vergräbst, den dein Hund aufspüren und ausbuddeln darf. So etwas lieben Hunde! Inspiration für mehr spannende Spiele findest du in unserem Artikel „6 beliebte Hundespiele für draußen“.

2. Verstecken spielen (H3)

Welpen verfügen über eine natürliche Folgebereitschaft. Diese kannst du wunderbar nutzen, indem du dich während eures Spazierganges immer mal wieder hinter einem Baum oder einem Busch versteckst und dich von deinem Hund suchen lässt. Natürlich solltest du dich dabei immer nur so weit entfernen, dass du deinen kleinen Kumpel noch sehen kannst. Findet er dich nicht sofort, kannst du ihm helfen, indem du ihn rufst und ihn so mit Hilfe deiner Stimme in die richtige Richtung lockst.  

3. Den Kontakt mit anderen Hunden ermöglichen

Je früher und je häufiger dein Hund die Möglichkeit bekommt, mit anderen jungen Hunden (oder auch behutsamen, älteren Kameraden) herumzutoben, desto besser. So gewöhnt er sich daran, dass andere Hunde nicht per se eine Bedrohung darstellen und es tut ihm einfach gut, auch mal unter seinesgleichen zu sein.

Das gemeinsame Spielen (sofern es angenehm und friedlich verläuft) fördert außerdem seine Geschicklichkeit und ist wichtig für ihn, um die „Hundesprache“ zu erlernen. Verabrede dich also hin und wieder mit anderen Frauchen und Herrchen zum gemeinsamen Spaziergang, wenn du sicher sein kannst, dass sich eure Hunde gut verstehen und gerne beisammen sind. Mehr zum Thema Hundesprache lernst du in unserem Artikel: „Hundesprache verstehen und richtig deuten“.

4. Neue Wege erkunden

Deinem Hund ergeht es nicht anders als dir – die immer gleiche Spazierrunde wird irgendwann langweilig und man freut sich immer mal wieder über Abwechslung. Heißt: Variiere die Plätze, an denen du mit deinem Kumpel spazieren gehst. Das kann mal der Wald sein, mal der Park, mal die Runde über die Felder mit dem Tümpel, an dem dein Hund so gerne die Enten beobachtet. Biete ihm also immer mal wieder neue Reize – er wird dir dafür dankbar sein. 

Wenn du diese Tipps befolgst, wird der Welpen-Spaziergang nicht nur für deinen kleinen Hund, sondern auch für dich zu einem echten Highlight. Viel Spaß!

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