Welpe zieht ein

Ein Welpe zieht ein! Alles, was du jetzt wissen musst

Die Vorfreude ist groß: Ein Welpe zieht ein! Dir steht nun eine aufregende, wunderschöne und vielleicht auch etwas stressige Zeit bevor. Doch worauf solltest du achten, damit sich der Welpe in deinen vier Wänden wohl und sicher fühlt? Wie gewöhnst du ihn optimal an seine neue Umgebung? Damit du und dein junger Freund einen tollen gemeinsamen Start bei dir daheim habt, möchten wir dir ein paar Tipps mitgeben.

Einzug des Welpen: 6 Tipps, die es nun zu beachteten gilt

Der Tag ist bald gekommen, an dem dein Welpe endlich einziehen kann. Die Freude über den neuen vierbeinigen Mitbewohner ist riesig und es macht unglaublich viel Spaß, zu beobachten, wie sich der junge Hund an dich und sein neues Zuhause gewöhnt. Doch welche Vorbereitungen gilt es nun zu treffen? Was solltest du in der ersten Zeit beachten? Wir geben dir 6 hilfreiche Tipps, die du als neue Welpen-Mama oder Welpen-Papa sicher gut gebrauchen kannst – besonders dann, wenn der kleine pelzige Racker dein erster Hund ist.

1. Nimm dir ausreichend Zeit

Das Wichtigste gleich vorab: Ein Hundewelpe ist in etwa so bedürftig wie ein Baby. Bitte vergiss das nicht, wenn du ihn nach einigen Wochen beim Züchter oder im Tierschutz abholst. Das heißt: Wenn dein Hund bei dir daheim ankommt, sollten alle Vorbereitungen abgeschlossen sein, damit du dich ganz ihm widmen kannst. Das heißt auch, dass du am besten in den nächsten zwei bis drei Wochen Urlaub nimmst, um ganz für deinen kleinen Freund da zu sein. 

Ein Welpe sollte die ersten Wochen nämlich auf keinen Fall allein gelassen werden. Immerhin ist er es bisher gewohnt, dass immer jemand um ihn herum ist – die Mutter und vor allem seine Geschwister. Im neuen Zuhause muss der Welpe sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen, alles beschnuppern und langsam kennenlernen. Eine Minute ohne Frauchen oder Herrchen können für den Anfang bereits zu viel sein. Gewöhne ihn also schrittweise und sehr behutsam ans Alleinsein. Wir zeigen dir in unserem Artikel „Den Hund alleine zu Hause lassen - so bringst du's ihm bei“, wie du das am besten anstellst.

Gerade in den ersten Wochen wird die Basis für das spätere Leben von deinem Hund gelegt. Die Zeit und das Engagement, das du jetzt in deinen Welpen investiert, zahlt sich später umso mehr aus. Was du auch nie vergessen solltest: Jeder Hund ist anders und Hundeerziehung funktioniert nicht nach Schema F. Während der eine Hund von Natur aus eher autark ist, kann der andere wiederum zur anhänglichen Sorte gehören und du musst wesentlich mehr Geduld und Zeit aufbringen. 

2. Sei gut vorbereitet auf kleine und große Malheure

Die Wohnungsrenovierung verschiebst du jetzt besser auf einen späteren Zeitpunkt. Junge Hunde sind nämlich nicht stubenrein und knabbern gerne alles mögliche an. Statt einer neuen Couch kaufst du jetzt also erst einmal einen großen Vorrat an Küchenrolle. Die wirst du in den nächsten zwei bis drei Wochen gut gebrauchen können. 

Denn so lange braucht es in der Regel, bevor dein Welpe stubenrein ist. In dieser Zeit kann das eine oder andere Malheur passieren – meistens auf unseren Teppichen. Daher gilt: Teppiche (soweit es möglich ist) wegräumen und kleine Missgeschicke ohne Schimpfen schnell entfernen. Am besten mit Essig, denn das bekämpft den Geruch am effektivsten. 

Anfangs macht es übrigens Sinn, sich nachts den Wecker zu stellen, um mit deinem Hund zwischendurch rauszugehen. Du ahnst es schon – ruhige Nächte wirst du in der Anfangszeit nicht unbedingt haben. Gerade nachts packt junge Hunde oft das Heimweh und sie fangen an zu jaulen. Verständnis und gutes Zureden sind jetzt besonders wichtig. Sinnvoll ist auch, sich vom Züchter eine alte Decke mit dem vertrauten Geruch mitgeben zu lassen. Auch das tröstet und hilft dem Welpen in seinem neuen Zuhause. 

3. Bring in Sicherheit, was dir lieb ist

Junge Hunde knabbern und kauen für ihr Leben gerne. Leider benutzen sie dafür oft unsere Schuhe, Stromkabel, Möbel oder andere Dinge, die uns lieb und teuer sind. Daher gilt: Alles wegräumen, was nicht zerstört werden soll und was für deinen Hund gefährlich werden könnte. Dazu zählen auch Lebensmittel und Pflanzen, die für deinen Hund schädlich sind. 

Sollte doch mal etwas kaputt gehen – nimm es deinem Vierbeiner nicht übel. Das Knabbern ist nun einmal ein Instinkt junger Hunde, der mit der Zeit von selbst vergeht. Spätestens, wenn er seine Milchzähne verliert, legt sich dieser Trieb. 

Biete deinem Welpen lieber Alternativen an, mit denen er sich tagsüber beschäftigen kann, denn wie bei Kindern befeuert Langeweile das Potential Unfug zu treiben. Spiele ausgiebig mit ihm und hab Spielzeug parat, auf dem er gefahrlos herum kauen kann. Kauwurzeln, Rinderkopfhaut oder ein dickes Tau sind hier ideal. Von Plastik-Spielzeug solltest du lieber die Finger und Pfoten lassen. Der Hund kann sich verletzen, Plastik verschlucken oder scharfkantige Teile könnten sich lösen. 

Ein super Spielzeug, um einen Hund zu beschäftigen (im Übrigen nicht nur Welpen), ist ein sogenannter Kong aus Naturkautschuk. Er lässt sich mit Snacks befüllen, die dein Hund aus dem Spielzeug angeln muss. Die meisten Hunde lieben das Spiel mit dem Kong, bei dem sie sogar belohnt werden. 

4. Das richtige Futter für deinen Welpen

Häufig gibt der Züchter etwas Futter für den Welpen mit, damit der sich nicht gleich auf etwas Neues umstellen muss. Das ist durchaus sinnvoll, denn der Umzugsstress ist aufregend genug für deinen kleinen Hund. Das gewohnte Futter solltest du anfangs mit deinem eigenen Futter mischen (im Verhältnis 1/4 neues und 3/4 gewohntes Futter). Steigere den Anteil deines Futters langsam, bis sich der Welpe gut umgewöhnt hat. Dass dein Hund immer ausreichend und frisches Wasser zur Verfügung hat, ist sicher selbstverständlich. 

Frage am besten den Tierarzt oder im Zoofachhandel nach, welches das beste Futter für deinen Welpen ist.

5. Potentielle Gefahrenquellen entfernen

Bevor dein Welpe bei dir einzieht, solltest du einmal mit wachem Auge durch deine Wohnung gehen und dich fragen, was für deinen Welpen gefährlich werden könnte. Oft hilft es, einen erfahrenen Hundehalter hinzuzuziehen, der potentielle Gefahren sofort entdeckt. Welpen sind ein bisschen wie Kleinkinder – sie nehmen alles in den Mund und verschlucken es auch gerne mal. Kleinteile wie Nadeln, Büroklammern oder Deko können hier schnell gefährlich werden. 

Auch Treppen können verhängnisvoll werden und sollten durch Kindersicherungen versperrt werden. Im ersten Lebensjahr trägst du deinen Hund ohnehin die Treppen herunter. Später solltest du Stufen mit einem rutschfesten Belag versehen. Auch dein Garten sollte gut vorbereitet werden. Sprich: Ein Zaun ist dringend erforderlich, Teich oder Pool gehören abgeschirmt. Auch chemische Keulen wie Schneckentod, Blaukorn oder Dünger können für deinen Welpen lebensgefährlich sein.  

6. Der optimale Schlafplatz für deinen Welpen

Dein Welpe benötigt natürlich auch einen schönen, kuschligen Schlafplatz, an dem er sich pudelwohl fühlt. Es sollte ein Ort sein, an dem er seine Ruhe, aber dennoch Familienanschluss hat. Ein Körbchen oder Hundebett mit einer kuschligen Decke im Wohnzimmer ist ideal. Die ersten Nächte darf sein Hundekörbchen aber auch gerne bei dir im Schlafzimmer stehen.

Welpe zieht ein

Ein Weidekörbchen sieht vielleicht schön aus, ist für einen Welpen aber keine gute Wahl. Zu oft wird das Flechtwerk von jungen Hunden zerlegt. Besser sind hier Hundebetten aus einem weichen, waschbaren Material, in dem sich der Hund wirklich rundum wohl und geborgen fühlt.  

brunolie bietet für alle Hunderassen, Größen und Vorlieben das passende orthopädische Hundebett mit hochwertiger Polsterung an. Gerade Welpen sollten einen schönen Schlafplatz vorfinden, der es ihnen leicht man, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Besonders schön und gemütlich für kleine Vierbeiner: Das Hundekörbchen Emma extra breitem Rand, Kuschelkissen und gemütlicher Ablage für den Kopf. Die flauschige Hundematte im Innenteil schützt außerdem vor Bodenkälte. 

Mit all diesen Tipps solltest du nun für den Einzug deines Welpen bestens gewappnet sein. Wir wünschen euch eine schöne und erlebnisreiche Anfangszeit und ein harmonisches Zusammenleben in den nächsten Jahren!

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