Hund im Bett

Hund im Bett: Diese 3 Vor- und Nachteile solltest du kennen

Ob dein Hund bei dir im Bett schläft oder seinen eigenen Schlafplatz hat – beides birgt gewisse Vor- und Nachteile. Wir von brunolie stellen dir drei Gründe vor, warum du dein Bett mit deinem Hund getrost teilen kannst und drei Argumente, warum dein pelziger bester Freund lieber seinen eigenen Platz zum Dösen finden sollte. Danach kannst du selbst entscheiden, was das Beste für dich und deinen Hund ist!

3 Vorteile, dir das Bett mit deinem Hund zu teilen

Hund im Bett – die einen schicken ihren kleinen Vierbeiner zum Schlummern lieber in den eigenen Hundekorb, die anderen lieben es, sich das Bett mit ihrem Hund zu teilen. In der Tat bringt das Teilen des Schlafplatzes mit deinem Hund eine Menge positiver Dinge mit sich. Wir verraten sie dir!

1. Gesundheit

Hättest du‘s gewusst? Ein Hund im Bett kann gut für deine Gesundheit sein. Dein pelziger Freund hat eine beruhigende Wirkung und kann Stress abbauen. Das kann sich langfristig positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Außerdem sorgt ein Hund im Bett für die Ausschüttung des Hormons Oxytocin. Dieses ist dafür verantwortlich, Aggressionen abzubauen und Empathie zu wecken. Wenn du mit deinem Hund im Bett schläfst, werden auch deine Abwehrkräfte gestärkt. Du solltest jedoch nicht vergessen, deinen Hund und das Schlafzimmer regelmäßig und gründlich zu reinigen.

2. Geborgenheit

Dein Hund ist dein treuer Begleiter. Egal, wo ihr seid, dein Vierbeiner vermittelt dir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Auch wenn du schläfst, kannst du dich durch die Wärme und Nähe deines Hundes sicher und geborgen fühlen. Wenn du Probleme beim Einschlafen hast, kann dir dein vierbeiniger Freund sogar helfen, schneller und besser ins Land der Träume zu gelangen. Das basiert nicht nur auf reiner Vermutung, sondern wurde durch verschiedene Studien belegt. Die Studien haben gezeigt, dass das gemeinsame Schlafen mit einem Hund oder einer Katze das eigene Wohlbefinden steigert und Stress reduzieren kann.

3. Bindung

Viele Menschen, die sich das Bett mit ihrem Hund teilen, können nach einer Weile eine verstärkte Bindung zu ihrer Fellnase feststellen. Es trägt dazu bei, dass du und dein Hund zu einem perfekt eingespielten Team werden. Beobachte am besten selbst, wie sich das gemeinsame Schlafen auf eure Beziehung auswirkt!

Hund im Bett: 3 Nachteile

Ganz klar, bei der Frage, ob ein Hund im Bett schlafen darf oder nicht, scheiden sich die Geister – und das ist auch in Ordnung so. Diese drei Gründe sprachen gegen Hunde im eigenen Bett oder gar Schlafzimmer:

1. Schlafqualität

Für manche Besitzer ist es hilfreich, neben ihrem Hund einzuschlafen, für andere ist es problematisch. Genau wie wir Menschen bewegen sich auch Hunde im Schlaf, drehen sich von einer Seite auf die andere oder wechseln häufig die Schlafposition. Bei einem ohnehin schon leichten Schlaf kann das störend sein – und ein berechtigter Einwand, deinen Vierbeiner nicht mit in deinem Bett schlafen zu lassen.

2. Hygiene

Auch die Hygiene spielt eine entscheidende Rolle. Selbst ein völlig gesunder und sauberer Hund trägt Bakterien und Parasiten in sich, die du nicht unbedingt in der Nähe deiner Matratze haben möchtest. Du weißt am besten, was dein Hund bei seinen Spaziergängen erschnüffelt, was er ins Maul nimmt oder was gelegentlich an seinem Fell und seinen Pfoten klebt. Vor allem Allergiker oder Asthmatiker sollten vorsichtig sein – allein schon wegen der Haare, die Tiere gerne im Bett abwerfen.

3. Rangordnung

Einen Hund an deiner Seite zu haben bedeutet auch immer, die Verantwortung für das Tier zu übernehmen und die Kontrolle zu behalten. Wenn dein Hund neben dir im Bett schläft, kann das eine falsche Rangordnung innerhalb eurer Beziehung erzeugen. Das kann dazu führen, dass du von deinem Hund nicht mehr als Orientierungsperson wahrgenommen wirst. Beobachte daher das Verhalten deines vierbeinigen Freundes sehr genau, um einer umgekehrten Rangordnung so schnell wie möglich entgegenzuwirken.

Hund im Bett, ja oder nein? Ob du deinem Hund einen eigenen kuscheligen Schlafplatz einrichtest oder dein Bett mit ihm teilst, ist letztlich ganz dir überlassen. Es ist jedoch von großer Bedeutung, von Anfang an festzulegen, ob dein Hund ins Bett darf oder nicht. Ein Hund braucht klare Anweisungen und du wirst deinen vierbeinigen Freund nur verwirren, wenn du deine Meinung immer wieder änderst.

Wenn du es vorziehst, den Schlafplatz von dir und deinem Hund getrennt zu halten, findest du in unserem Artikel "Hund abgewöhnen im Bett zu schlafen – so klappt’s!" einige gute Tipps, wie du ihm das Schlafen im Bett abgewöhnen kannst. In unserem Beitrag "Den Hund an sein neues Körbchen gewöhnen - so geht's!" zeigen wir dir auch, wie du ihn an sein eigenes neues Bett gewöhnen kannst. So oder so, wir wünschen dir und deinem Vierbeiner süße Träume!

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