Arthrose beim Hund

Arthrose beim Hund: 4 Dinge, für die dein Vierbeiner dankbar ist

Bei deinem Vierbeiner wurde Arthrose festgestellt? Arthrose ist bei Hunden gerade im Alter eine häufig auftretende Krankheit. In unserem Artikel erfährst du, wie Arthrose entsteht, wie du sie beim Hund erkennst und was du jetzt für deinen Vierbeiner tun kannst, um es ihm leichter zu machen. Deine Fellnase wird es dir danken!

Hunde mit Arthrose: Was ist Arthrose und wie entsteht sie?

Unter Arthrose versteht man die chronische Erkrankung der Gelenke. Beim Hund sind das vor allem die Gelenke von Hüfte, Wirbelsäule und die der Beine. Es gibt ganz unterschiedliche Ursachen, warum eine Arthrose beim Hund entsteht. Die häufigsten haben wir hier einmal aufgelistet. Die Arthrose:

  • ist genetisch bedingt (manche Hunderassen neigen leider stärker zu Arthrose als andere)

  • tritt als Folge von Arthritis auf, einer akuten Entzündung des Hundegelenks, die nicht oder zu spät behandelt wird und somit einen chronischen Verlauf nimmt

  • ist eine ganz normale Alterserscheinung durch Verschleiß

  • ist die Folge von Verletzungen

  • entsteht durch falsches Futter und Übergewicht

So erkennst du Arthrose bei deinem Hund

Die Symptome von Arthrose bei unserem Hund zu erkennen, kann schwierig sein. Hier sind einige Anzeichen, die dich stutzig machen sollten:

  • Veränderung der Gelenke: Geschwollen, gerötet, erhitzt oder verhärtet; die Berührung an den Gelenken schmerzt deinen Vierbeiner

  • Lahmheit: Besonders während und nach der Gassirunde

  • Schwerfällige Bewegungen: Zum Beispiel beim Hinlegen und Aufstehen oder beim Treppensteigen

Eine frühzeitige Behandlung der Arthrose ist entscheidend und kann deinem Hund kostbare Lebenszeit schenken. Beim Tierarzt wird der Vierbeiner geröntgt, sein Body Condition Score (BCS) – also die muskuläre Kondition deines Hundes – bestimmt und eine geeignete Therapie eingeleitet.

Dein Hund hat Arthrose: Was du deinem Vierbeiner jetzt Gutes tun kannst

Arthritis ist heilbar, Arthrose leider nicht. Aber es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die du tun kannst, um deinem Hund den Alltag so angenehm und schmerzfrei wie möglich zu gestalten. Wir haben 4 Tipps für dich und deinen Vierbeiner zusammengestellt:

Tipp 1: Gib deinem Hund das richtige Futter

Man kann es nicht oft genug sagen: Die Ernährung spielt eine ganz entscheidende Rolle, wenn es um die Körperfunktionen deines Hundes, seine Gesundheit und sein Wohlbefinden geht. Gerade beim Thema Arthrose solltest du den Speiseplan deines Hundes auf eine gesunde Ernährung umstellen. Bekommt dein Hund alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente? Beinhaltet sein Futter genügend hochwertiges Protein? Wie sieht es mit ungesunden Konservierungsstoffen, Zucker oder Geschmacksverstärkern in der Tiernahrung aus? Hier kann dir dein Tierarzt hilfreiche Tipps geben, die du dringend beherzigen solltest.

Tipp 2: Setz deinen Hund, wenn nötig, auf Diät

Ja, manchmal fällt es uns nicht leicht, auf die schlanke Linie unseres Hundes zu achten, doch Übergewicht ist Gift für seine Gelenke und gefährlich für deinen Hund. Da kann er noch so lieb schauen und nach Leckerchen betteln – am Ende ersparst du ihm mit deiner Konsequenz einige Schmerzen.

Tipp 3: Treib es nicht zu bunt beim Spielen

Keine Frage, ausreichend Bewegung und eine an den Hund angepasste Aktivität ist enorm wichtig für die geistige und körperliche Gesundheit deines haarigen Kumpels – auch dann, wenn er Arthrose hat. Aber Vorsicht: Ein übergewichtiger Hund wird nicht über Nacht zum Langstreckenläufer und ein Hund mit schmerzenden Gelenken sollte ganz vorsichtig und behutsam gefordert werden. Wildes Spielen, langes Rennen oder Sprünge sind jetzt tabu. Stattdessen braucht dein Hund jetzt kleine Aufwärmphasen, bei denen er erst einmal nur dem Ball hinterher trabt, statt zu rennen. Außerdem gibt es jede Menge tolle Spiele für drinnen, die unseren Vierbeiner geistig fordern und nicht gleich körperlich verausgaben.

Tipp 4: Gönn deinem Hund eine weiche Unterlage

„Orthopädische Hundebetten sind nicht nur, aber ganz besonders geeignet, wenn Hunde Beschwerden wie Arthrose oder Gelenkprobleme haben“, sagt der Experte Robin Thies. „Die Tiere werden dadurch im Schlaf enorm entlastet, ganz ähnlich wie wir Menschen“. Sein Wunsch: Dass Hundebesitzer nicht erst zum orthopädischen Hundebett greifen, wenn sich bereits eine Arthrose entwickelt hat, sondern sich präventiv für eine weiche, gelenkschonende Unterlage für ihren Hund entscheiden. Orthopädische Hundebetten entlasten das Skelett der Hunde optimal, sodass Druckschmerzen und Durchblutungsstörungen verhindert werden und sich der Körper im Schlaf wirklich erholen kann. Ergo: Eine Investition, die sich lohnt, weil sie deinen Hund auf Dauer glücklicher und gesünder macht.

Verzage also nicht gleich, wenn dein Hund an Arthrose erkrankt. Wenn du unsere Tipps beherzigst, kann dein Hund trotzdem ein langes und glückliches Leben auf vier Pfoten führen.

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