Blog article

Erziehung

Wie beruhige ich einen aufgeregten Hund?

Zurück

Ruhig, Brauner! Wenn Bello einfach nicht zur Ruhe kommen will, ununterbrochen fiept und dir in jedes Zimmer folgt, kann das auf Dauer ganz schön anstrengend sein. Mehr noch: Dieses Verhalten stresst auch deinen Hund und kann sogar seiner Gesundheit schaden. Wir geben dir Tipps, wie du einen aufgekratzten Hund schnell wieder beruhigst.

Ruhepausen sind immens wichtig, damit dein Hund wieder seine Batterien aufladen und neue Kraft schöpfen kann. Ein ständig aufgekratzter, aktiver Hund, dessen Antennen dauerhaft auf Empfang stehen, zeigt irgendwann Symptome wie Gereiztheit, Abgeschlagenheit, Nervosität und eine allgemein schlechte Stimmung. Daraus können sich ernsthafte Krankheiten entwickeln.

Deine Stimmung überträgt sich auf deinen Hund

Man hört es immer wieder und es ist tatsächlich wahr – Wie der Herr, so's Gescherr. Das alte Sprichtwort gibt auch einen Hinweis auf das enge Wechselspiel zwischen Frauchen / Herrchen und dessen Hund. Sind wir gestresst, hektisch oder in Eile, überträgt sich diese Stimmung ganz schnell auf unseren Vierbeiner. Dieses Wechselspiel funktioniert übrigens in beide Richtungen. Auch ein nervöser Hund kann uns unruhig machen. Ein Teufelskreis sozusagen.

Nicht permanent Aufmerksamkeit schenken

Ein fiepender, aufgekratzter Hund, der non-stop deine Aufmerksamkeit einfordert, kann irgendwann ganz schön stressen. Vor allem dann, wenn du bereits ausgiebig mit ihm getobt und gespielt hast und er immer noch mehr will. Jetzt ist deine Konsequenz gefragt. Wenn du immer wieder auf ihn eingehst, dich ihm zuwendest, ihn streichelst oder seinen Aufforderungen Folge leistest, bestätigst du ihn bloß in seinem Verhalten und er lernt sehr schnell, dass er seinen Willen durchsetzen kann, indem er auf die Barrikaden geht.

Achte auf einen beruhigenden Körperkontakt

Die Art und Weise, wie du deinen Hund streichelst und berührst, hat einen ganz entscheidenden Effekt auf sein Verhalten. Viele Menschen tendieren dazu, einem Hund aufgeregt übers Fell zu wuscheln oder wild über seinen Rumpf zu klopfen. Ein ohnehin schon aufgeregter Hund wird diese Geste für gewöhnlich schwanzwedelnd und freudig begrüßen und noch ein bisschen mehr aufdrehen. Wenn du dich hingegen ruhig neben ihm niederlässt und lediglich deine Handflächen auf seinen Körper legst, ihn einfach nur hältst und ganz langsam und ruhig streichelst, wird auch er schnell runterfahren und in den Entspannungsmodus wechseln.

Powere deinen Hund auf die richtige Art und Weise aus

Du hast den halben Tag mit deinem Kumpel rennend und springend im Park verbracht und er ist immer noch nicht müde? Du hast das Gefühl, dass er sogar immer mehr aufdreht, je mehr du Stöckchen wirfst? Dann ändere die Art der Beschäftigung!

Ein ohnehin schon aufgedrehter, hektischer Hund sollte vielmehr in seiner Konzentration gefördert werden. Sprich: Schnüffelspiele, Koordinationstraining oder Suchspiele, bei denen er Köpfchen beweisen muss, sind oftmals das ideale Mittel, um einen aufgekratzten Hund zur Ruhe zu bringen.

Fazit: Ausgeruhte Hunde sind glückliche Hunde

Ausgeruhte, entspannte Hunde sind gemeinhin glückliche Hunde. Da geht es den Vierbeinern ganz ähnlich wie uns Menschen. Du würdest sicherlich staunen, wie hoch das Schlaf- und Ruhebedürfnis von Hunden wirklich ist (nämlich zwischen 18 und 22 Stunden pro Tag). Achte daher darauf, dass dein Liebling genug Ruhepausen zwischendurch hat, damit er bei der nächsten Spieleinheit wieder unbeschwert und ausgelassen mit dir toben kann.

Veröffentlicht am 14. September 2018
Loading